| |||
| |||
| |||
EIS 2.0 - Optimierung der BenutzerfreundlichkeitIm Einsatzinformations-System EIS sind Pflichtenhefte von Einsatzbetrieben (EiB) aufgeführt, die seit Jahren keine Zivis mehr beschäftigen und dies auch nicht mehr vorhaben. Andere, nicht-landwirtschaftliche EiB beschäftigen nur temporär Zivis, was im EIS nicht ersichtlich ist. Oder sind auf zwei Jahre hinaus ausgebucht. Weiter sind EiB aufgeführt, die bzw. deren aufgeführten Kontaktpersonen nicht einmal wissen, dass sie EiB sind. Für Zivis ist es teilweise sehr umständlich und aufwändig, bei unzähligen Einsatzbetrieben anzufragen, die bereits besetzt sind oder keine Zivis beschäftigen. Deshalb soll für den Zivi im EIS ersichtlich sein, welche Stellen frei bzw. verfügbar sind. Jedes Pflichtenheft soll die Angabe enthalten, in welchen Zeiträumen es noch frei ist. Inaktive Pflichtenhefte (bei denen der EiB bis auf weiteres keine Zivis mehr beschäftigt) dürfen nicht aufgeschaltet werden. Die Regionalzentren sollen die verfügten Einsätze im EIS 2.0 eintragen. Zudem führen sie, wie bei den Zivis, ein Aufräumjahr mit den EiB-Angaben durch, indem sie die Aktualität überprüfen bzw. vervollständigen. Einsatzbetriebe sollen die Möglichkeit haben, die Verfügbarkeit ihrer Pflichtenhefte im EIS 2.0 direkt einzutragen und die Kontaktdaten zu ändern. Der damit verbundene Informatik- und administrative Aufwand ist gerechtfertigt, da es für den Zivi, die Einsatzbetriebe und möglicherweise längerfristig auch für die Regionalzentren eine grosse Entlastung bringen wird.
Verzicht auf Rekursfrist bei Zulassung zum ZivildienstDie GSZ begrüsst die Abschaffung der Gewissensprüfung sehr. Dies unter anderem, weil so eine einfachere und schnellere Zulassung zum Zivildienst möglich wird. Um das Verfahren noch schneller zu gestalten, schlagen wir vor, dass von Seite des Zivis freiwillig auf die 30-tägige Rekursfrist verzichtet werden kann. Dies würde einen schnelleren Einsatzbeginn ermöglichen, was schnell entschlossenen und spät planenden Zivis entgegen kommen würde, aber auch solchen, welche während dem Militärdienst ein Gesuch stellen und bei einer Zulassung quasi per sofort Zeit zur Verfügung hätten. Auch Einsatzbetriebe könnten von einer solchen flexibleren Lösung profitieren, und zudem würden mehr früh geleistete Einsätze die Problematik der Einsatzplanung entschärfen. Auf Grund des nach wie vor tiefen Bekanntheitsgrads des Zivildienstes und der anderthalbfachen Dienstdauer gehen wir davon aus, dass ein Gesuch um Zulassung zum ZD weiterhin gut überlegt sein wird.
| |
| Abmelden |
|